Am Donnerstag, den 15. März war es soweit. Fünf Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrerinnen der Erasmus-AG machten sich auf den Weg nach Portugal.

Um 8:30 Uhr trafen wir uns am Flughafenbahnhof Düsseldorf, um zum Köln/Bonner Flughafen zu fahren. Das war ganz schön aufregend, denn nicht alle waren schon einmal geflogen.  Nach einem knapp dreistündigen Flug, landeten wir sicher in Porto. Vom Flughafen ging es direkt zur Schule, wo uns schon alle voller Freude erwarteten. Die Gastschüler führten uns durch ihre Schule, wo es auch etwas typisch Portugiesisches zu snacken gab.

Der nächste Tag war der Tag der interkulturellen Spiele. In der Turnhalle gab es vier Stationen, die wir in gemischten Gruppen bewältigen mussten. Am Ende gab es laute Musik. Alle haben zusammen gelacht und getanzt, das hat uns alle einander näher gebracht.

Zum Abschluss des Tages empfing uns der Bürgermeister in Valongo, um uns offiziell zu begrüßen.

Samstag stand zunächst ein Spaziergang durch den „Park of Valongo°  auf dem Programm. Zum Glück war das Wetter gut, sodass wir die Natur bewundern konnten. Um wieder zu Kräften zu kommen, hatten die Gasteltern typische portugiesische Speisen für uns vorbereitet. Es gab nicht nur jede Menge Gebäck und Kuchen, sondern auch viel Fisch und Geflügel.

Der Höhepunkt des Tages war aber die abendliche Charityshow, auf die sich die portugiesischen Schüler monatelang vorbereitet hatten. Neben Akrobatik, Gesang und Tanz gab es auch ein Theaterstück zum Thema „anders sein“. Das Stück regte zum Nachdenken an. Der Abend endete fröhlich und mit einigen Tränen, als spontan alle Austauschschüler zum gemeinsamen Singen auf die Bühne kamen.

Nach so viel Programm und Eindrücken, durften wir am Sonntag entspannen und den Tag mit unseren Gastfamilien verbringen.

Gut gelaunt ging es am Montag mit der ganzen Truppe in die Douro-Region nach Lamego. In einer Fachhochschule für Hotel und Tourismus nahmen wir an verschiedenen Workshops teil. Wir durften Plätzchen dekorieren, Portwein testen und alkoholfreie Cocktails mixen. Anschließend durften wir ein Drei-Gänge-Menü, vorbereitet von den Studenten der Hochschule, genießen. Die Studenten waren sehr freundlich und sehr interessiert an unserem Projekt.

Das Thema „Same but different“ stand auch am Dienstagmorgen wieder im Mittelpunkt.  Bei der „Living Library“ unterhielten wir uns mit Menschen, die in ihrem Leben schon Erfahrungen mit Ausgrenzung und Ablehnung machen mussten. So berichtete ein junger Mann von seiner Homosexualität, eine ältere Dame von ihrer Krebserkrankung und andere von ihrem Migrationshintergrund. Diese Berichte gingen einem unter die Haut und machten sehr nachdenklich.

Frische Luft und gute Laune gab es dafür wieder am Nachmittag, als wir mit einem Citybus durch Porto fuhren. In der Stadt gab es viel zu sehen, besonders die typischen blau-weißen Fliesen an den Wänden der Kirchen. Zu Wasser ging es dann auf dem Fluss Douro weiter. Mit einem Schiff fuhren wir unter den sieben Brücken durch, wobei viele Gruppenfotos geschossen wurden.

Abends war Partytime. In der Schule fand unsere Farewellparty statt mit lauter Musik und jede Menge leckerem Essen. Alle Schüler tanzten ausgelassen zusammen auf der Bühne. Dieser Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben, wie viele andere tolle Erlebnisse während des Austauschs.

Zum Schluss bleibt nur zu sagen, dass wir viele neue Menschen kennengelernt haben und trotz einiger Unterschiede auch viele Gemeinsamkeiten entdeckt haben, ganz nach dem Motto „Same but different.“

 

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