Die Studienfahrt, die bereits zum dritten Mal stattgefunden hat, ist zu einem festen Bestandteil der vielfältigen Aktivitäten in der Kooperation zwischen dem LVR-Industriemuseum Cromford und der Martin-Luther-King-Gesamtschule geworden. Auch diesmal ging es mit dem Flugzeug von Düsseldorf nach Birmingham, wo die Teilnehmer noch eine dreistündige Zugfahrt in das Herz des Peak Districts erwartete. In Cromford angekommen wurden wir  von einem Shuttlebus am Bahnhof abgeholt und zu unserer Unterkunft gefahren, an der es erst einmal in einen typisch englischen Pub zum Abendessen ging. Hier ereilte die Schüler der erste „Kulturschock“. Dieser „Schock“ sollte sich beim Frühstück wiederholen, als es neben Würstchen, Rührei und Bacon auch Bohnen in Tomatensoße gab.

Im Derwent Valley, welches mit seinen zahlreichen Spinnereien aus der Zeit der frühen Industrialisierung zum UNESCO Weltkulturerbe zählt, stand der Besuch der „Cromford Mill“, der ältesten Fabrik der Welt, im Mittelpunkt. Diese Fabrik diente dem Unternehmer Johann Gottfried Brüggelmann als Vorbild für seine 1784 in Ratingen gegründete Spinnerei, die damit die erste Fabrik auf dem Europäischen Kontinent ist. Die Schülerinnen und Schüler konnten vielfältige Vergleiche zwischen der Architektur der Fabrik und des Herrenhauses sowie der musealen Darstellung anstellen.

Ein weiteres Anliegen der Studienfahrt war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die englische Alltagskultur zu geben und die Anwendung der englischen Sprache in Alltagssituationen zu ermöglichen. Trotz anfänglicher Hemmungen legten die TeilnehmerInnen schnell ihre Scheu ab und meisterten sprachliche Herausforderungen mit Freude.

Neben der Erkundung des Derwent Valleys stand auch ein Ausflug nach Nottingham mit Besuch der Walloton Hall, einem Herrenhaus mit ausgedehnter Parkanlage aus dem späten 16ten Jahrhundert, auf dem Programm.  Ein Highlight stellte der Besuch eines indischen Restaurants im Herzen der Altstadt von Nottingham dar.

Es gab auch einen klassischen Wandertag, der die Gruppe über eine Distanz von 15 Kilometern von Lea nach Matlock führte. Höhepunkt war der Aufstieg auf den Hausberg, der einen atemberaubenden Blick über das Derwent Valley bot. Trotz der großen Anstrengung kam zu keinem Zeitpunkt Missmut oder gar schlechte Laune auf.

Am letzten Tag ging es auf der Rückreise nach Birmingham über Bleper. Dort besuchten wir eine Spinnerei, die mitten in den Fluss gebaut wurde, um die Wasserkraft als Antrieb für die Maschinen optimal nutzen zu können.

Spätestens am Flughafen in Birmingham wurde deutlich, dass einige SchülerInnen am liebsten auf der Insel geblieben wären und sich vorgenommen haben mit ihren Eltern zurückzukehren.

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