Was tun, wenn es (nicht) brennt? – Berufsorientierung für den 9. Jahrgang

Am Mittwoch, 7.9., fand für den 9. Jahrgang in der Stadthalle ein von der Allianz für Bildung (ABL) initiierter Berufsparcours statt. 24 Anbieter, vor allem aus dem Stadtgebiet, stellten ihre Berufe vor, darunter waren u.a. die Feuerwehr, der Sanitärbereich, verschiedene weitere handwerkliche Berufe wie Bau, Elektronik oder Akustik (Hörgeräte), dazu Dienstleister wie die Sparkasse, die Lidl oder DM. Auch Bayer hatte einen Stand für an Chemie interessierte Schülerinnen und Schüler. Zudem waren Anbieter aus den Bereichen Gastronomie, Erziehung und weiteren Sozialberufen, wie Krankenpflege, gekommen.

Die Schülerinnen und Schüler waren in Gruppen eingeteilt und absolvierten acht Stationen mit je 15 Minuten, wobei hinterher eine neunte Station ausgewählt werden konnte. An den Stationen wurden viele Informationen über die Berufe gegeben und Fragen beantwortet. Vor allem konnten und sollten die Jugendlichen aber auch Hand anlegen und praktisch arbeiten: Bei der Gastronomie wurden Gedecke zusammengestellt und man konnte einen Eindruck gewinnen, wie viel Vorbereitung in Restaurants nötig ist. Mal eben Messer, Gabel, Löffel und Teller reicht hier nicht aus. So interaktiv waren auch die meisten anderen Stationen: Verbände anlegen, Blutdruck messen, Steckdosen zusammensetzen: Die 9er waren gefordert und machten engagiert mit.

Gleich zwei Stände hatte die Feuerwehr – denn (siehe Überschrift) hier konnte man erfahren, dass Feuerwehr eben viel mehr ist als “nur” Brände löschen. Darum ging es an einem Stand jedoch hauptsächlich, die Schülerinnen und Schüler konnten in den Feuerwagen steigen, die Uniformen anlegen und die schweren Geräte anheben – hier wurde klar: Feuerwehr ist Teamwork. Interessant war hier sicher auch, dass man auch mit einem Hauptschulabschluss und Berufsausbildung zur Feuerwehr kann. Drinnen, am zweiten Stand der Feuerwehr, lagen Kettensägen und es wurde erklärt, wie oft die Feuerwehr auch mit Einsätzen zu tun hat, bei denen Holz gesägt oder Türen
aufgestemmt werden müssen. Ein körperlicher und spannender Beruf. So war es an vielen Ständen, die Arbeit wurde konkret, was wird wie gemacht.

Der ABL und den Anbietern gilt ein Dank für ihr tolles Engagement und die meisten Schüler schilderten im ersten Eindruck positive und interessante Eindrücke. Auch Spätentschlossene, die noch einen Praktikumsplatz suchen, konnten hier Kontakte knüpfen, wenn auch leider nicht bei jedem Bereich ein Praktikum möglich ist, etwa bei der Feuerwehr. Aber auch hier gab es eine Menge Alternativen und Anregungen, in welche Berufe man reinschnuppern kann.

 

 

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